Teamwork

Teamwork im Bündnis Grundeinkommen

Wir engagieren uns alle für das gemeinsame Ziel, das in der Satzung des Bündnis Grundeinkommen definiert wurde. Dabei sollen alle Menschen losgelöst von einer Mitgliedschaft im Bündnis mitmachen können.

Die durch das Parteiengesetz geforderten juristischen und formellen Notwendigkeiten, die sich in den Strukturen in Form von Bundesverband und Landesverbänden widerspiegeln, sind integraler Teil der Community und dienen lediglich als Mittel zum Zweck, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Grundlage der Zusammenarbeit im Bündnis Grundeinkommen ist eine Projektteam-Struktur, welche auf den Grundwerten eines bedingungslosen Grundeinkommens basiert:

  • Existenzsicherung, d.h. sowohl Sicherung der Zielerreichung des Bündnis Grundeinkommen als auch Ermöglichung von Selbstsorge aller Beteligten und Solidarität zwischen allen Beteiligten.
  • Teilhabe, d.h. alle können und dürfen sich nach eigenen Möglichkeiten und Potentialen einbringen. Darüber hinaus arbeiten die Projektteams transparent, um für alle anderen Teilhabe im Sinne der Informationsmöglichkeit über Prozesse und Ergebnisse zu ermöglichen.
  • Emanzipation: Die Projektteams sind gleichgestellt, arbeiten selbstständig und erhalten Zutrauen. Bedingungslose Wertschätzung aller sowie Berücksichtigung der Bedürfnisse, Interessen und Grenzen anderer ist Teil dessen.


Ziele und Aufgaben dieses Modells zum Teamwork

  • Sicherstellung einer effizienten Zusammenarbeit
  • Vermeidung von parallelen Tätigkeiten
  • Definition verbindlicher und allgemeiner Regeln für eine strukturierte Zusammenarbeit
  • transparente Dokumentation der Ergebnisse
  • klare Zuständigkeiten

Die Akzeptanz des Modelles ist von seiner praxisgerechten Ausgestaltung abhängig. Aus diesem Grund wird es sich mit den Anforderungen aus der Praxis weiterentwickeln und an Veränderungen angepasst.

Spielregeln

Es gibt einige allgemeine und verpflichtende Spielregeln:

  • Alle Akteure haben eine Hol- und Bringschuld. Das bedeutet, sich selbst und alle anderen für die Zusammenarbeit innerhalb des Teams, aber auch zwischen den Projekten erforderlichen Erkenntnisse und Ergebnisse über die bestehenden Werkzeuge zu informieren.
  • Austausch untereinander ist das A und O. Wir wollen miteinander und nicht gegeneinander arbeiten. Das heißt, dass alle Projektteams innerhalb einer Projektkategorie in stetigem Austausch miteinander stehen. Darüber hinaus vernetzen sich die Projektteams Kategorie-übergreifend je nach Bedarf, um Schnittstellen abzudecken und sich aufeinander abstimmen zu können.
  • Gute Ergebnisse werden durch eine gute Zusammenarbeit erreicht: Miteinander kommunizieren, sich abstimmen, Informationen austauschen, Aufgaben gemeinsam bearbeiten, sich bei Bedarf vertreten, andere Meinungen tolerieren.
    Dabei spielen der Umgang miteinander und die Art der Kommunikation eine entscheidende Rolle: Gegenseitiger Respekt, Wahrnehmung und Schätzung der anderen, aufmerksames Zuhören sowie offener und sachlicher Meinungsaustausch sorgen dafür, dass Missverständnisse und Konflikte vermieden werden und ein positives „Wir-Gefühl“ entstehen kann.
  • Jede*r soll sich nach besten Kräften einbringen können. Dabei achtet jede*r auf eigene Grenzen und respektiert die Grenzen anderer.Bei Fehlern oder Rückschlägen werden keine Schuldigen gesucht, sondern daraus ableitbare Erfahrungswerte und Lösungen.
  • Solidarität wird gelebt, insbesondere bei Problemen, Schwierigkeiten oder Konflikten. Dabei darf sich jederzeit Unterstützung gesucht werden.
    Sich Hilfe zu holen ist eine Stärke! Dafür kann sich auch jederzeit beim Koordinationsteam gemeldet werden!

 

In diesem Sinne hoffen wir, dass damit allen Mitmachenden ein harmonisches Schaffen, Spaß beim Einsatz und gute Ergebnisse ermöglicht werden.